Erde und Mond haben ein Größenverhältnis von 11:3. Das klingt erst einmal nicht so bedeutend und könnte reiner Zufall sein. Mit Zirkel und Winkelmaß offenbart sich aber etwas, dass es mir schwerfallen lässt von einem Zufall zu sprechen:

Zeichnen wir stellvertretend für die Erde einen Kreis (mit dem Durchmesser 11) in ein Quadrat mit 11 cm Seitenlänge und umrunden diesen inneren Kreis mit einem zweiten Kreis, der den gleichen Umfang hat wie das Quadrat (also 44 cm), dann beträgt der Abstand der beiden Kreise voneinander 1,5 cm. Ein Kreis mit diesem Radius hat einen Durchmesser von 3 cm. Der innere und der kleine Kreise haben das gleiche Größenverhältnis zueinander wie Erde zu Mond.

Interessant finde ich, dass Mond und Erde in einer Proportion zueinander stehen, die wir mit der Kreiszahl Pi errechnen können. Der Mond sorgt auf der Erde für Zyklen, in dem er die Wasser der Erde und seiner Bewohner bewegt und so für ein regelmäßiges Kommen und Gehen, Steigen und Sinken sorgt. Es gibt auch Theorien die vermuten, dass die Anwesenheit des Mondes erst Leben auf der Erde ermöglicht hat.

Noch eine geometrische Beziehung kann man aus der oben gezeigten Grafik lesen: Bildet man ein Dreieck mit dem Äquator als Basis und dem höchsten Punkt des kleinen Kreises als Spitze, erhält man ein gleichseitiges Dreieck mit einem Winkel von 51,85° das entspricht ungefähr dem Winkel der Cheopspyramide aber auch der Pyramiden Chephren, Mykerinos, Huni, Niuserre. (laut www.wck.de)

Für mich stellt sich bei solchen Feststellungen immer die Frage, was dies für uns Menschen bedeutet und welche Schlüsse ich für mich daraus ziehen kann.

Zum einen zeigt es mir einmal mehr mit Zirkel und Winkelmaß nachweisbar, dass der große Architekt alles bis ins kleinste Detail durchdacht haben muss. Es lässt mich mit eigenen Augen sehen, dass alles was ist, harmonisch miteinander schwingt und in geordneten Bahnen läuft. Auch, wenn das aus meiner Perspektive manchmal gar nicht danach aussehen will. Wenn ich eine solche Grafik wie die obige betrachte und mit dem Herzen verstehe, erfüllt mich das mit großer Freude, Ruhe und Vertrauen, dass alles was ist, gut ist.