Die Unternehmensflüsterer

In meinem zweiten Buch Die Unternehmensflüsterer gebe ich einen Einblick in die multidimensionalen Welten eines Unternehmens.

„Ein Unternehmen ist ein lebendiges Bewusstsein und folgt seiner eigenen Mission.“ Zu dieser Erkenntnis kam ich, als ich für Unternehmen Logos und Leitbilder entwickeln wollte. In diesem Buch möchte ich mit Unternehmern und Interessierten meine Erkenntnisse teilen und einen Einblick in die Architektur der multidimensionalen Welten geben, in denen ein Unternehmen agiert. Dabei ziehe ich mein Wissen aus unterschiedlichen Lehren der zeitlosen Weisheit zu Rate, um neue Lösungswege für die Herausforderungen im Umgang mit einem Unternehmen aufzuzeigen. Wenn wir mit Unternehmen als eigenständigen Intelligenzen in Dialog treten, können sich uns völlig neue Perspektiven und Lösungswege in der Führung und Beratung von Unternehmen auftun und auch die Formulierung eines Leitbildes fällt dann wesentlich leichter.

Das Buch erscheint im Verlag tredition

160 Seiten, 14,8 cm x 21,0 cm

Hardcover: 978-3-7482-5967-1,  23,99 €
e-Book: 978-3-7482-5968-8,             5,99 €

 

Aus dem Buch

wie definieren wir Erfolg?
Jedes lebendige System strebt dahin, sich zu entwickeln. Als ein solches verstehe ich auch ein Unternehmen oder eine Organisation. Die Entwicklung muss sich dabei nicht zwangsläufig in einer zahlenmäßigen Expansion zeigen. Es kann auch sein, dass es darum geht, eine innere Reife zu entwickeln und dies im Kleinen, Feinen und Stillen. Ich würde dazu viele familiengeführte Kleinunternehmen oder Handwerksbetriebe zählen, die schon seit Generationen nichts anderes tun, als ihre Produkte und Dienstleistungen zu optimieren, ihre Kunden bestmöglich zu bedienen und die Inhaber und Mitarbeiter zu ernähren. Ganz oft haben sie innere Lernaufgaben im Dialog zwischen den Generationen oder mit dem gesellschaftlichen Wandel, hohen Sicherheitsauflagen und finanziellen Engpässen. Es ist ein stetes miteinander und aneinander Lernen.
Das gibt allen Beteiligten die Chance großen inneren Wachstums in Liebe, Mitgefühl und Toleranz. Expansion ist gar nicht gefragt, sondern eher das Entwickeln bestimmter Qualitäten und Fähigkeiten. Sozusagen: Qualität statt Quantität.

Wir haben gelernt, Erfolg mit Zahlen zu definieren. Ich glaube, wir sollten Erfolg sehr individuell definieren und uns dazu des Modells der vier Welten bedienen. Erfolg auf der materiellen Ebene wird anders beschrieben, als Erfolg auf der emotionalen oder gar der intuitiven Ebene. Wir glauben immer noch, dass Senkrechtstarter erfolgreicher sind, als Ein-Personen-Unternehmen, die über Jahre keine wesentliche Umsatzsteigerung zu verzeichnen haben. Vielleicht haben Sie aber viel gelernt, sind mit ihrer Dienstleistung oder ihrem Produkt immer wieder neue Wege gegangen und haben sich ein lebens- und liebenswertes Biotop aus gut vernetzten Kooperationspartnern geschaffen, um damit der Entwicklung der gesamten Gesellschaft Impulse zu geben.

Die gelernte Erfolgsdefinition hält sich beharrlich in unseren Köpfen. Ich muss mich immer wieder dagegen wehren so zu denken und nicht enttäuscht zu sein, wenn meine Umsatzstatistik nicht immer steil nach oben zeigt.
Ich sagte, dass alle lebendigen Systeme nach Evolution streben. Da ich alles für belebt halte, meine ich, dass alles nach Evolution strebt. Diese findet aber nicht statt, wenn alle dem gleichen Trampelpfad folgen. Sonst wäre alles nur Wiederholung und für die Evolution vergeblich. Darum ist es mir so wichtig, lieber einen Moment innezuhalten, die Nase ein bisschen in den Wind zu heben und zu erschnuppern, welches der richtige Weg ist, anstatt starre Tools, die bei anderen auch gewirkt haben sollen, überzustülpen. Äußerlich mag dies zunächst zu Erfolgen führen. Aus Sicht der Entwicklung der gesamten Menschheit oder der Seele, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aber nicht.
Das Leben wird sich irgendwann doch auf unbequeme Weise melden und den Kurs korrigieren. Die meisten Menschen nennen diese Kurskorrekturen derzeit noch „zufällige Schicksalsschläge“.

Ich bin der festen Überzeugung, dass der ursprüngliche Auftrag eines jeden Unternehmens evolutionäre Ziele hatte. Das Spiel auf Erden hält jedoch ein paar interessante Karten in der Hand. Es ist tatsächlich so, dass, je größer, materieverliebter, wachstums- und leistungsorientierter ein Unternehmen wird, desto mehr nähert es sich langsam und allmählich dem Pfad der linken Seite auf der Grafik. Es beginnt, Mensch und Materie nicht mehr in ihrer Evolution zu unterstützen, sondern sie nach seinem Willen zu manipulieren.

Egal wo ein Unternehmen jetzt grade steht, ob es auf einem guten Kurs ist, in einer Sackgasse steckt oder ein massives Imageproblem wegen ethischer Verfehlungen auszubügeln hat. Es ist immer hilfreich und aufschlussreich, einmal die Brille der Seele anzuziehen und die Perspektive zu wechseln. Denn die Welt der Absichten blickt ganz anders auf die Welt der Erscheinungen. Vieles wird verständlich, manches verzeihlich und es tun sich plötzlich ungeahnte Türen auf.

Denkmodelle können uns unterstützen, ein umfassenderes Bild der Welt zu bekommen. So ein Modell ist z. B. der Lebensbaum der Kabbala. Aber auch das Modell der vier Welten, das ich Ihnen auf den kommenden Seiten etwas näher bringen möchte ist sehr Hilfreich, um aus einer anderen Perspektive neue Lösungen und Wege zu finden.

 

 

Hüterin im Himmelsee

 

In meinem ersten Roman Hüterin im Himmelsee beschreibe ich Gedanken und Erkenntnisse über die Ordnung in der Natur.

Die Innenarchitektin Vik lebt in einer Stadt in den Bergen. Eines Tages drängt es sie, in ein Nachbartal zu fahren. Dort begegnet sie einem Astralwesen, Arahal, der Tochter des Fürsten der Bergelben. Arahal erklärt Vik die Ordnung in den Naturreichen und bittet sie um Hilfe für das Tal, in dem diese Ordnung gestört ist. Der Leser begibt sich mit Vik auf eine spannende Reise. Eigenartige Träume wecken in ihr Erinnerungen an Herkunft und Geschichte ihres wahren Seins. Immer mehr erkennt sie die geheime Ordnung hinter den Dingen und stellt fest, dass sich alle Zusammenhänge offensichtlich im Alltag zeigen. Doch wird es ihr auch gelingen, das Tal zu retten?

Das Buch erscheint im Verlag tredition

240 Seiten, 12,0 cm x 19,0 cm

Paperback: 978-3-7469-2774-9,     9,99 €
Hardcover: 978-3-7469-2775-6,  17,99 €
e-Book: 978-3-7469-2776-3,             2,99 €

Das Buch ist auch im Eich-Verlag erhältlich

Leserstimmen:
Eine spannende Geschichte, großartig erzählt und mit tiefem geistigen Wissen gefüllt. Ein wirklicher Lesegenuss!
„Ich freue mich sehr, dass ich dieses Buch allen mitdenkenden Menschen, die Interesse an unserer Gesellschaft und an unserer Erde haben, empfehlen darf. Ich kann Euch dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Starke Geschichte und toll geschrieben.  Auch für Männer sehr geeignet.“
„… ich lese mit einem Genuss, der Bilder in meiner Vorstellung zeichnet, die ich richtig lieb hab!“
„Das Buch ist ein Geschenk, die Sprache ein zärtliches Flüstern,
die Schwingung darin eine einzige grosse Harmonie.“
Aus dem Buch

Erst am Mittwoch hat sie endlich wieder Zeit für einen Abendspaziergang. Sie braucht frische Luft und muss ein bisschen raus aus der Stadt. Wider ihre Gewohnheit entscheidet sie sich für die Route durch den kleinen Botanischen Garten, um dann weiter hinauf in den Wald zu steigen. Das Tor des Botanischen Gartens steht um diese Zeit noch offen, der Eintritt ist frei. Statt aber den üblichen Weg zu nehmen, biegt sie einfach rechts ab. Dort sind die hochalpinen Steingärten liebevoll angelegt. Sie nimmt einen kleinen Steg über den Teich und betrachtet die vielen unterschiedlichen Pflänzchen.

Einige von ihnen hat sie auch auf dem roten Felsen gesehen. Hier aber ist noch eine ganz andere Vielfalt ausgestellt. Fasziniert betrachtet sie die streng geometrischen Figuren dieser Steingewächse. Sie sind fast so klar wie bei den Mineralien. Ob das etwas mit dem Entwicklungsstand zu tun hat? Sie leben ja auch noch ganz dicht am Stein und mit dem Stein. Sie leben eigentlich noch vollkommen in seiner Ordnung. Vielleicht ist ihr Steinsein dann noch nicht so lange her? Dann überlegt sie, ob es wohl einen Unterschied gibt, welches Mineral sie aufnehmen und in welcher Ordnung, in welcher Taktung sie leben. Kann das Einfluss auf ihre Form haben? Wenn es so ist, wie Legorn sagt, dass ein Berg sich dem Wesen seines Geistes anpasst und nicht zufällig so aussieht, dann könnte das doch durchaus auch hier so sein. Sie ist sich aber noch nicht sicher, ob sie diese Sache so ganz verstanden hat und glauben will. Ob die Pflanzen eine andere Form annehmen, wenn sie eine Lebensgemeinschaft mit einem Stein haben, der kubische Kristalle bildet oder einem, der Tetraeder bildet? Oder sich bei dem einen Stein wohler fühlt als bei dem anderen? Ja, das ist sicher so. Das weiß sie noch aus dem Garten ihrer Großeltern. Manche Pflanzen gedeihen besser auf humusreichen Böden, manche auf lehmigen und manchen reicht ein Stein.

Als sie entscheidet, wieder weiterzugehen, versperrt ihr ein Jasminbusch, schwer beladen mit vollen, weißen Blüten, den Weg. Gerade jetzt, am Abend, verströmt er einen Duft, der Vik vollkommen betört. Sie erinnert sich an den Garten ihrer Kindheit, das Parfum ihrer Mutter, an eine Seife, die sie einmal in einem Urlaubshotel benutzt hat. Innerhalb von Sekunden sind all diese Bilder, Gefühle, Stimmungen, sind alle Menschen, die damit zu tun haben, in ihr. Sie schaut den Jasminbusch an und sagt. „Du alte Zauberin.“

Augenblicklich umfängt der Busch sie mit einem erhebenden, bezaubernden Gefühl. Da erkennt sie, dass das Pflanzenreich ihr soeben ein Geheimnis enthüllt hat. Der Duft! Natürlich riechen manche Mineralien. Bei Tieren und Menschen ist das meistens gar nicht so wunderbar, mit ihrem Geruch erleichtern sie ihrem Gegenüber jedoch die Entscheidung: Partner, Freund, Feind oder Beute. Pflanzen aber zaubern regelrecht mit ihrem Duft. Er kann würzig, herb, blumig, frisch, süß und so vieles mehr sein. Der Duft kann anregen, betören, entspannen oder aufhellen. Er zaubert Bilder und Erinnerungen in Sekundenschnelle in unser Gehirn und wirkt so heilsam. Ja, wie die Mineralien sind auch Pflanzen wahre Heiler – mildtätig und hingebungsvoll.

Eine weitere Gabe der Pflanzen fällt ihr ein: Sie wirken anziehend, ja richtiggehend magnetisch. Mit ihrem verführerischen Duft, ihrer farbenprächtigen Schönheit, und der verlockenden Süße, Schärfe oder Würze ihrer Früchte locken die Pflanzen andere Lebewesen an. Von der Biene über das Reh bis zum Menschen – alle werden von bestimmten Pflanzen besonders angezogen, um sich daran zu erfreuen und zu nähren. Dabei geben die Pflanzen nicht nur Nährstoffe weiter, sondern auch ihre sonnige, lebensfrohe, liebevolle Kraft. „So wie du, lieber Jasminbusch“, flüstert sie zwischen die Blüten und nimmt einen letzten betörenden Atemzug.