Stellen Sie sich eine Demonstration vor, in der die Menschen gemeinsam marschieren und rhythmisch eine Parole rufen. Das ist die Art und Weise wie der 7. Strahl wirkt.

Nun sind wir beim letzten Strahl angekommen. Hiermit sind alle Qualitäten der siebenfältigen Schöpfung entfaltet. Nun kann das Werk seinen Gang nehmen.

Die Farbe Violett spiegelt das wider. Sie ist die kurzwelligste für uns noch sichtbare Farbe im Regenbogen. So wie der 7. Strahl, befindet auch sie sich am Ende der Reihe und ist durch das im Regenbogen nicht sichtbare Magenta wieder mit Rot verbunden.
So wie Violett auf magische Weise mit Rot in Beziehung ist, steht auch der 7. Strahl in Verbindung mit dem 1. Strahl des Willens und der ursprünglichen Absicht. Ist er doch derjenige, der die Erfahrungen der vorangegangenen Strahlen nutzen wird, um seinen Auftrag zu erfüllen. Er will Leben und Materie auf der physischen Ebene zusammenführen um dann alles wieder zurück zum ursprünglichen Willen des 1. Strahls zu führen.

Zwischen ihm und seinen drei „kleinen“ Brüdern (4. – 6. Strahl) gibt es einen wesentlichen Unterschied. Der 7. Strahl beschäftigt sich nicht mit dem, was ist, um dadurch sich oder anderen den Weg zu Gott zu öffnen. Nein. Er erschafft selbst. Er ist am 7. Tag tätig, während Gott ruht. Denn seine Schöpfung ist jetzt vollendet und in der Lage, selbst zu erschaffen. Nun schaut Gott zu, wie seine Schöpfung übt, selbst ein Gott zu werden.

Strahl der Magier

Dieser Strahl bringt Magier auf die Erde. Doch was ist eigentlich Magie? Es ist das Sichtbarmachen von Gedankenkräften durch Erscheinungsformen in der Materie. Dies geschieht durch das Aussenden gezielter Geisteskräfte und deren Lenkung durch die vier Welten. Da das Individuum jedoch meist nicht die Kraft hat, große Werke alleine zu erschaffen, ist es so clever, dass es sich zusammentut. Wenn ein Mensch auf der Brücke springt, wird er nichts bewegen, aber schon eine kleine Truppe Soldaten im Gleichschritt kann sie zum Einsturz bringen. Darin liegt das Geheimnis der Magie.

Ich habe diesen Strahl jedoch nicht „der Magier“ genannt, denn seine Qualität gleicht eher einer Gruppe von Priestern die durch rhythmisches Singen von Mantren oder regelmäßiges Abhalten von Ritualen ein ausreichend großes Schwingungsmuster erzeugen, um die Welt aus den Angeln zu heben. Darum wird die Tätigkeit dieses Strahlenherren als zeremonielle Ordnung bezeichnet. Es geht um das Geheimnis der gleichgeschalteten, rhythmischen Tätigkeit um gemeinsam eine lebenswerte Welt zu erschaffen. Das ist wunderbar.

Leider gab es solche rhythmischen Gleichschaltungen in der Geschichte der Menschheit bisher meist mit dunkler Absicht oder zum Zweck der oberflächlichen Belustigung. Dass rhythmisches Wiederholen von Botschaften die Welt verändern kann, lehren uns Werbung und Massenmedien. Man muss nur regelmäßig das Gleiche sagen und irgendwann glaubt es jeder und es ist eine Realität. Denn die gleichgeschalteten Geisteskräfte der Masse wirken auf die „Wasser“ und diese gebären die beabsichtigte aber durchaus nicht immer hilfreiche Form.

Mehr Infos zu den sieben Strahlen
Mehr darüber lesen Sie in meinem Buch „Die Unternehmensflüsterer“


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